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FAQ - Strategie

 

 Wie sollte man als Anfänger spielen?
Man kann es kaum glauben, aber auch diese Frage gehört zu den "Strategien" und selbst nach fast 10 Jahren Counter-Strike gibt es immer noch "Anfänger" (auch "liebevoll" N00bs genannt).

Was ist der Unterschied zwischen Strategie und Taktik?
Falls hier jemand etwas anderes erwartet hat, der sollte besser nach "Taktiken" suchen, denn Strategie und Taktik ist nicht das selbe, auch wenn es immer wieder Leute gibt die beides immer wieder verwechseln. Strategie bedeutet in diesem Fall, "wie erreiche ich ein Ziel?", wie z.B. lerne ich die Wege und Orte der Maps am schnellsten ohne mich zu verlaufen, oder wie überlebe ich eine Runde ohne als "Camper/Gammler" zu gelten, der das Spiel unnötig langweilig macht. Dagegen ist eine Taktig der Weg eine Runde zu holen bzw. das Spiel zu gewinnen (etwas einfach ausgedrückt). Also wie teile ich mein Team auf um zum einen so wenig wie Möglich Team-Mitglieder zu verlieren und dabei das gegnerische Team empfindlich zu dezimieren bzw. die Runde abzuschließen bzw. zu gewinnen. Das geht von, wer wirft wann eine Flash oder HE wohin, über wer läuft wann wohin und wartet - wie lange? Bis hin zum "manicontroll", also welche Waffen darf ich wann kaufen, damit einem das Geld nicht ausgeht, aber der Gegner sparen muss. Sicher Stategie und Taktik gehen in vielen bereichen (wie das manicontroll) spielend in einander über - und das geht hier etwas zuweit, dass es hier um das Thema "Strategien" bzw. "Überlebensstrategien" geht.

Warum bin ich immer der Erste, der dran glauben muss?
Am Anfang machen viele den Fehler, dass sie meinen beweisen zu müssen, dass sie keine Camper sind und dass sie diejenigen sein müssen, die das Spiel voran bringen müssen.

Also gerade als Anfänger sollte man wirklich nicht immer "der Erste" sein wollen, sondern lieber nur hinter der Masse her rennen. So findet man nicht nur schon jede Menge besiegte Gegner, sondern auch schon "angeschossene" Gegner, die relativ leicht von der Map zu fegen sind. Außerdem kann man oft sein Geld sparen, da man zum einen nicht mehr dazu kommt nachzuladen (also nur einen Clip Munition kaufen) und zweiten findet man so auch oft noch bessere Waffen auf dem Weg herumliegen.

Am Anfang sollte man auch KEINE Granaten kaufen (zumindest solange nicht, bis man auf Übrungs-Maps gelernt hat damit umzugehen), denn leider viel zu oft laden diese nicht beim Gegner, sondern landen meist mitten im eigenen Team und verschafft so unnötigerweise dem Gegner einen erheblichen Vorteil.

Mit den leichten Waffen (wie z.B. Pistolen) zielt man etwas über die Köpfe - aber mit den schwereren Waffen immer etwas tiefer, da diese einen etwas stärkeren Rückstoß haben. Das muss aber jeder für sich selbst herausfinden und darum sollte man sich einfach etwas mehr Zeit nehmen - auch wenn es einem einige Runden kosten kann. Damit meine ich aber nicht das klassische "Campen", also mit dem Gewehr unbeweglich im dunklen Hinterhalt auf die Gegner lauern (was bei allen Mitspielern sehr unbeliebt ist), sondern einfach nur das ganz bewusst, im Lauf, im Stand und in der Hocke gehen und Zielen üben. Ein Server mit schnellen Runden oder sogenannte "TDM-Server" (Team-Death-Match-Server) also wo man nicht die Bombe legen oder entschärfen muss, sondern nur den Gegner erledigen - ist dafür sehr hilfreich.

Anfänger sollten auch von der "AWP" (dem schweren Scharfschützengewehr) die Finger lassen. Zum einen ist die Waffe extrem teuer und zum anderen lernt ein Anfänger nur das Einzelspiel kennen, aber kein Teamplay. Meist turnt der N00b mit der AWP auf der Base herum und vergisst oft wenn er die Bombe hat, sie zu legen. Das ärgert meist die Team-Mitglieder und nicht den Gegner. Ein AWP-Spieler ist kein Camper, sondern:

1. Ein echter Teamplayer! Da er genau wissen muss, wo sich gerade sein Team befindet, um ihnen ein sicheres Vorstürmen zu ermöglichen. Er schießt quasi oft ihnen den Weg frei.
2. Ein sehr guter Pistolenschütze! Denn wenn er auf kurzer Distanz angegriffen wird, nütz ihm die AWP gar nichts mehr.
3. Er ist gedultig und ausdauert! Ein ständig herum hüpfender oder herum ballender AWP-Spieler macht immer auf sich aufmerksam und ich habe schon oft erlebt, wie gern gerade der Gegner zuzweit oder gar zudritt diesen dan jagen - und sobald mehr als ein Gegner auftaucht sind meist N00bs unfähig überhaupt einen zu treffen.
4. Er holt die Runde! Erfahrene AWP-Spieler haben nicht in der Highscore-Tabelle die meisten Punkte, weil sie alles von der Map fegen, was ihnen in die Quere kommt, sondern, weil sie meist die letzten sind, die am Rundenende leben. Ein Blick auf die Highscore-Tabelle zeigt ihnen, mit wie vielen Gegner sie es noch zu tun haben und tasten sich langsam vor. Kann er schnell einen weg holen, dann geht er oft vorsichtig weiter und schaut, ob er noch etwas reißen kann. Hat er es am Ende mit mehr als 2 Gegnern zutun, dann verschwindet er, um die teure Waffe in die nächste Runde zu retten. Findet er aber irgendwo eine normale Waffe, wechselt er schnell - putzt im idealfall die Gegner weg und holt sich schnell die AWP für die nächste Runde wieder. Wie gesagt, dazu gehört talent und ein gewissen Maß an Ruhe, Skill und Erfahrung.

Typischer Anfängerfehler sind z.B. auch das herumrennen ohne Schutzweste bzw. ohne "Helm und Weste", weil der Gegner dann nur sehr wenige Schuss braucht um einen von der Map zu putzen. Also wie gesagt, lieber leichte und damit billigere Waffen kaufen, aber dafür immer "vesthelm". Übrigens, wer sehr gut mit der Pistole umgehen kann ist klar im Vorteil, da dann auch die Spar-Runden für das gegnerische Team gefährlich wird. Zudem verbessert es auch das treffen mit den schwereren Waffen, da man so am schnellsten lernt nicht mit Dauerfeuer in den Gegner hinein zu renn - schließlich verreißt die Waffen bei Dauerfeuer ungemein (spaying).

Auch eine viel zu hohe Mausempfindlichkeit ist ein Anfängerfehler verführerisch. Sie verspricht einem zwar ein besseres Spielhandling beim umschauen und beim schnellen Anvisieren des Gegeners, aber man trifft dadurch oft nichts - gerade auf große Entfernungen. Eine schwerfällige Mausempfindlichkeit erhöt dagegen die Treffsicherheit - gerade auf größere Distanzen (darüber mehr hier unter "Einstellungen").

Auch wenn Counter-Strike nun schon fast 10 Jahre alt ist - und man meint ja, dass es heute viel bessere Computer als damals gibt, sollte man die Grafikeinstellung sehr einfach gestrickt lassen. Also sollte man nicht mehr als 800x600 einstellen und in den Grafik-Optionen alles auf "Speed" schalten, damit man immer die nötigen 100 FPS erreicht und locker z.B. durch den Rauch der Smoke-Granate laufen kann.

Typisch ist auch oft für Anfänger, dass sie sich sofort nach dem Rundenstart verstecken wollen und am Ende sehr gerne aufgeregt "herumrennen". In diesem Spiel geht es nicht darum, wer sich am besten versteken kann - und das habe ich auch nicht gemeint, wenn ich hier am Anfang davon geredet habe "nicht immer der Erste sein zu wollen", sondern viel effektiver ist es doch am Anfang die erfahrenen Mitspieler angreifen zulassen und ihnen dabei Rückendeckung bzw. Schützenhilfe zu geben - und am Ende, wenn man alleine sein sollte genau weiß, wo der Gegner ist um erst wenn man in seiner Nähe ist, zuschleichen (einfach die Umschalttaste gedrückt halten), damit der Überraschungsmoment auf deiner Seite ist und die Runde vielleicht am Ende doch noch zuholen.

Spielserver sollte man immer dann Condition Zerowechseln, wenn man selbst nach mehr als 10 Runden nicht einmal "zum Schuss" gekommen ist oder auch die Gegner immer schon viel schneller da sind, als man selbst den eigenen "Einkauf" verlassen hat. Man versucht es dann einfach woanders und kommt später wieder, denn es liegt nicht immer am Spielserver, wenn verliert. Auf einem anderen Server sind vielleicht Spieler mit dem selben oder gar schlechteren "Skill" (Fähigkeit/Spielstärke). Ein Neuanfang tut manchmal Wunder (das schützt vorallem vor Frust ,o).

Falls man sich das Counter-Strike 1.6 Paket inkl. Condition Zero gekauft hat, sind die ersten Schritte bedeutend einfache, da das Spiel über eine Art "Campanie" (Offline Spiel mit Bots - Computer-Gegner) verfügt.

Condition Zero

Zum einen gibt es da die Option "Neues Multiplayer-Spiel", wo man sich die Anzahl der Gegner, die Rundenzeit, Anzahl der Gegener usw. einstellen kann und so die Maps lernen kann - zumal man alles cs1.6-Maps in das Map-Verzeichnis kopieren kann, um sogar einfachere Taktiken gegen die Botz zu entwickeln und durch laufen der immer selben Wege einüben kann. Was diese Taktiken am Ende taugen, kann man schnell auf den GameServern mit richtigen Gegnern feststellen. Aber umsonst ist gerade für Anfänger diese Art von Training nicht. Das trift ganz besonders für Anfänger zu, die noch keine Freunde gefunden haben, die einem alles nötige (wie z.B. so etwas einfaches wie Wege und Ortsbezeichnungen) beibringen. Für den Anfang tun dies die Bots mit ihrer deutschen Sprachausgabe recht gut - auch wenn nicht alle Ortsbezeichnungen mit den heute gebräuchlichen übereinstimmen.

In Condition Zero gibt es aber auch nich den ersten Menü-Punkt: "Condition Zero spielen":

Condition Zero

Hier wird es schon etwas schwieriger, da man zwar immer wieder die selbe Campanie mit vielen bekannten Maps durchspielen muss, aber um den nächsten Orden zu bekommen, muss man den nächst schwereren Schrierigkeitsgrad wählen und die gestellten Aufgaben zu jeder einzelnen Map ändern sich nicht nur, sondern werden auch immer schwieriger. Also ich kann dieses Spiel auch als cs1.6 Spieler empfehlen - nicht nur für Anfänger zum Training, sondern auch wenn es mal Probleme mit dem Provider gibt... ,o)

 

 
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